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WebSite für die Ehemaligen der Melanchthonschule Bielefeld


Auf dieser Seite werden Zeitungsartikel veröffentlicht - Dokumente der Zeitgeschichte zu “Unserer Schule” und “Unserem Schullandheim”.

An dieser Stelle möchte ich mich bei einigen “Ehemaligen” bedanken, die mir einige Zeitungsartikel zur Verfügung gestellt haben. Der größte Teil der Zeitungsartikel stammt aus den Archiven der Stadt Bielefeld und der Neuen Westfälischen Zeitung. Hier durfte ich in Ruhe recherchieren. Danke! Mein weiterer Dank gilt den Bielefelder Tageszeitungen, die mir die Veröffentlichung der Artikel genehmigt haben. Ein “Danke schön” geht auch an den “Spiekerooger Inselboten.” Die Artikel sind nach dem Datum in aufsteigender Folge sortiert.

Hinweis!
Alle Artikel werden ab 2014 als .pdf-Datei oder .jpg-Datei eingebaut. Aus zeitlichen Gründen ist es mir nicht möglich, alle Artikel abzuschreiben. Die .pdf-Dateien und .jpg-Dateien werden mit einem Doppelklick auf den entsprechenden Link geöffnet. Mit gehaltener Steuerungstaste (Strg) und gleichzeitigem Drücken der + oder - Taste kann der Bildschirminhalt vergrößert oder verkleinert werden. Auf einer englischen Tastatur heißt die Steuerungstaste = Control (Ctrl). Weitere Tipps zum Laden und Betrachten von Internetseiten und dem Umgang mit dem Browser hier klicken

Die Artikel werden nach ihrem ursprünglichen Erscheinungsdatum eingefügt.  In der nachfolgenden Liste stehen neu eingestellte Artikel erst einmal ganz oben. Vor diesen Artikeln wird immer der Hinweis Neu stehen. Die Artikel werden dann später nach ihrem ursprünglichem Datum in die Liste eingefügt. Es gibt Artikel, deren Inhalt sich über die Bildschirmgröße erstreckt. Hier muss mit der Scrollfunktion der Bildschirminhalt verschoben werden.

Liste der Zeitungsartikel
(Artikel anklicken)
Neu Mit den Enkeln im Schullandheim - Spiekerooger Inselbote vom 31.12.2015
Stets gibt es viel zu erzählen - Westfalen-Blatt vom 11.11.2014
Im Landheim der Melanchthonschule auf Spiekeroog - Westfalen-Blatt von ca. 1959
Eingeschult vor 60 Jahren - Neue Westfälische vom 17.04.2014
Arztpraxis bis vor 60 Jahren - Spiekerooger Inselbote vom 12.10.2013
Spiekeroog - Aus Liebe zu Ruhe und Meer - Reisemagazin Himmelblau
Erinnerungen an die Fahrten nach Spiekeroog - Westfalen-Blatt vom 06.11.2012
Menschen in unserer Stadt - Westfalen-Blatt vom 06.09.2012
Darüber könnte man ein Buch schreiben - Westfalen-Blatt vom 06.06.2012
Was aus Klassenfahrten wird! - Spiekerooger Inselbote vom 14.04.2012
Erinnerungen an Spiekeroog - Westfalen-Blatt vom 01.06.2011
Klassentreffen nach 50 Jahren - Westfalen Blatt vom 15.04.2011
Melanchthonschüler wollen sich treffen - Neue Westfälische vom 12.04.2011
Internet hilft bei Kontaktaufnahme - Westfalen-Blatt vom 29.09.2010
Lehrer sollen erziehen, nicht schlagen - Westfalen-Blatt vom 01.06.2010
Melanchthonschüler denken gern an Spiekeroog - Westfalen-Blatt vom 26.05.2008
Melanchthonschüler treffen sich wieder - Westfalen Blatt vom 20.05.2008
Schwärmen von alten, gemeinsamen Zeiten - Westfalen Blatt vom 01.06.2006
Ehemalige Schüler, bitte anmelden! - Westfalen Blatt vom 11.05.2006
Endlich ein herzliches Wiedersehen - Westfalen Blatt vom 14.03.2005
Feier nach 60 Jahren Schulabschluss - Neue Westfälische vom 03.03.2005
Als Pennäler Pausenbrote verteilten - Neue Westfälische vom 12.11.2004
Großes “Hallo” nach 50 Jahren - Neue Westfälische vom 12.03.2003
Vor 50 Jahren Bundespräsident vorgesungen - Westfalen Blatt vom 10.03.03
Melanchthonschüler gesucht - Neue Westfälische vom 21.02.2003
Klassentreffen der Melanchthon-Schüler - Westfalen Blatt vom 12.02.2003
Einmalige Reise in die Vergangenheit  - Westfalen-Blatt vom 18.05.1999
Nach 47 Jahren an die Nordsee - Neue Westfälische vom 09.03.1999
Als Kinder gesungen für das Schullandheim - Westfalen-Blatt vom 6./7.03.1999
Schullandheim mit aufgebaut - Neue Westfälische vom 02.09.1998
Melanchthonschüler feierten Wiedersehen nach 45 Jahren - Westfalen-Blatt vom 26.08.1998
Melanchthonschule: Ehemalige gesucht - Neue Westfälische vom 02.07.1998
Sand kam per Post von der Insel - Westfalen-Blatt vom 04.04.1994
Schullandheim mit 16900 Tagesgästen - Neue Westfälische vom 21.02.1992
Das Schullandheim des Ceciliengymnasiums Bielefeld - Neue Westfälische vom 19.03.1991
Spiekeroog war fest in Bielefelder Hand - Westfalen Blatt vom 04.09.1990
Baracke aus Brackwede war Ursprung des Requardtheimes - Neue Westfälische vom 04.09.1990
Nach 40 Jahren erkannten sich alle Mitschüler wieder - Westfalen Blatt 03.01.1990
Auf Suche nach den Schülern - Westfalen Blatt vom 30.05.1989
Die Schullandheimbewegung erhielt neuen Auftrieb - Westfalen Blatt vom 22.09.1983
Schullandheimverein Brake gibt sein Haus auf Spiekeroog nicht auf - Neue Westfälische vom 16.11.1982
Aus einer Baracke wurde in 25 Jahren ein stattliches Heim - Neue Westfälische vom 14.06.1975
Paradies für Bielefelder Kinder feierte auf Spiekeroog Jubiläum - Neue Westfälische vom 19.04.1975
Schullandheim erhielt Namen seines Gründers - Neue Westfälische vom 24.05.1972
40 Jahre im Schuldienst - Westfalen Blatt 29.09.1962
Vierzig Jahre im Schuldienst - Westfälische Zeitung vom 29.09.1962
40 Jahre im Schuldienst - Freie Presse vom 29.09.1962
Melanchthon-Stiftung in Bielefeld - Westfälische Zeitung vom 15.02.1961
Melanchthon-Stiftung für Schulpforta-Schüler - Westfalen Blatt vom 15.02.1961
Zweite Heimat an der Nordsee - Westfälische Zeitung vom 03.06.1955
Was der Strohsack knisterte - Westfalen Blatt vom 03.06.1955
Melanchthonschule fordert eigenes Gebäude - Freie Presse vom 27.11.1954
Schulneubau ist unaufschiebbar - Westfalen Blatt vom 27.11.1954
Konzert der Melanchthonschüler - Westfälische Zeitung vom 13.11.1951
Spiekeroog schloß die Pforten - Westfälische Zeitung vom 30.10.1951
Wir wollen alle nach Spiekeroog - Westfalen-Blatt vom 16.02.1951
Melanchthonschüler singen - Westfälische Zeitung vom 04.11.1950
Die ersten fuhren nach Spiekeroog - Westfälische Zeitung vom 22.07.1950
Melanchthonschule rüstet zur Inselsaison - Freie Presse vom 25.03.1950
Neues Schülerheim auf Spiekeroog - Westfälische Zeitung vom 24.03.1950

Mit den Enkeln im Schullandheim
Gisela Gold kennt Spiekeroog seit 1950 / Expertin im Besteck abtrocknen
Spiekerooger Inselbote vom 31.12.2015 - von Hartmut Brings
Quellennachweis: Veröffentlichung vom Spiekerooger Inselboten, Spiekeroog
www.spiekerooger-inselbote.de genehmigt.
Hinweis: Der Artikel aus dem Spiekerooger Inselboten liegt als pdf. Datei vor.
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Siehe auch Artikel “Unser Heim auf Spiekeroog  wurde 65” auf der Seite Aktuelles. Hier klicken

Zu diesem Artikel ist eine kleine Korrektur anzumerken. Der Satz “Die Klassenfahrten wurden sich  nach Gisela Golds Erinnerungen regelrecht erbettelt. Die Schulkinder gingen im Viertel von Haus zu Haus und baten um Spenden für die drei Wochen Spiekeroog” ist nicht ganz korrekt. Diese Aussage wurde auch so nicht von Gisela Gold gemacht. Die Spenden waren nicht für den Aufenthalt im Schullandheim bestimmt sondern wurden für Einrichtungsgegenstände verwendet. Den Aufenthalt im Schullandheim mussten die Eltern bezahlen.

Stets gibt es viel zu erzählen
Melanchthonschüler halten gerne an ihren Wiedersehensfeiern fest
Westfalen-Blatt vom11.11.2014
Quellennachweis: Veröffentlichung vom Westfalen-Blatt, Bielefeld 
www.westfalen-blatt.de  genehmigt
Hinweis: Der Artikel liegt als pdf. Datei vor.
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Eingeschult vor 60 Jahren
Klassentreffen der Melanchthonschule
Neue Westfälische vom 17.04.2014
Quellennachweis: Veröffentlichung von der Neuen Westfälischen, Bielefeld 
www.nw-news.de  genehmigt
Hinweis: Der Artikel liegt als jpg. Datei (Foto-Datei) vor.
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Arztpraxis bis vor 60 Jahren
Das “Doktorhaus” ist heute Gemeinschaftsunterkunft der DLRG
Spiekerooger Inselbote vom 12.10.2013 - von Hartmut Brings
Quellennachweis: Veröffentlichung vom Spiekerooger Inselboten, Spiekeroog
www.spiekerooger-inselbote.de
genehmigt.
Hinweis: Der Artikel aus dem Spiekerooger Inselboten liegt als pdf. Datei vor.
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Der Inselbote erscheint als Zeitung 27 mal im Jahr und kann aufs  Festland für 3,00 Euro inkl. Porto pro Ausgabe abonniert werden. Infos und  Anmeldung unter webmaster@spiekerooger-inselbote.de

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Spiekeroog
Aus Liebe zu Ruhe und Meer
- von Ulrich Toholt

www.himmelblau-magazin.de

Quellennachweis: Veröffentlichung vom Reisemagazin Himmelblau www.himmelblau-magazin.de genehmigt.
Der Reisebericht liegt als .pdf-Datei in zwei Teilen vor.

Hier klicken für Teil 1 - hier klicken für Teil 2  Es öffnet sich jeweils ein neues Browserfenster. Leider dauert das Laden und das Vergrößern und Verkleinern der Dateien wegen der Dateigröße sehr lange. An einer besseren Lösung wird gearbeitet.

Hinweis: Der Bericht in der .pdf-Datei lässt sich über die Plus- bzw. die Minustaste bei gleichzeitigem Drücken der Strg-Taste vergrößern oder verkleinern. Zum Lesen müssen dann evtl. die Scrollbalken verschoben werden.

Für die Genehmigung zur Veröffentlichung möchte ich mich an dieser Stelle beim Reisemagazin Himmelblau
www.himmelblau-magazin.de und beim Landwirtschaftsverlag Münster www.lv.de recht herzlich bedanken.

Bielefeld, den 09.03.2013
Detlef Knüppel

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Erinnerungen an die Fahrten nach Spiekeroog
Klassentreffen von Ehemaligen der früheren Melanchthonschule
Westfalen-Blatt vom 06.11.2012 - von Hendrik Uffmann
Quellennachweis: Veröffentlichung vom Westfalen-Blatt, Bielefeld 
www.westfalen-blatt.de  genehmigt
Hinweis: Nachfolgender Text ist aus dem Artikel 1:1 übernommen worden. Das Original vom Westfalen-Blatt liegt als pdf. Datei vor.
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Pressefoto Klassentreffen 2013 - Westfalen-Blatt, Hendrik UffmannFoto: Hendrik Uffmann
Bildtext:
15 ehemalige Schüler der Melanchthonschule aus den Abschlussjahrgängen 1960/61 trafen sich am Samstag im Restaurant »Der Koch«, um Erinnerungen auszutauschen.

Bielefeld (hu). 50 Jahre hat es gedauert, bis sich die Ehemaligen der Abschlussjahrgänge 1960 und 1961 der früheren Melanchthonschule 2011 zum ersten Mal wiedergesehen haben. Und schnell wurde dabei klar: Von nun an sollen die Wiedersehen regelmäßiger stattfinden. So trafen sich am vergangenen Samstag 15 ehemalige Schulkameraden im Restaurant »Der Koch« am Siegfriedplatz, um erneut über alte Zeiten zu sprechen und Erinnerungen auszutauschen. »Ein großes Thema sind dabei immer die Aufenthalte im Schullandheim auf Spiekeroog, das heute zum Ceciliengymnasium gehört«, sagte Detlef Knüppel, der 2011 die Initiative zu dem Treffen ergriffen und dieses nun erneut organisiert hatte. Aufgefrischt wurden die Geschichten von »damals« auch mit alten Postkarten und Fotos, die die ehemaligen Klassenkameraden zum Teil mitgebracht hatten.

Die meisten von ihnen leben nach wie vor in Bielefeld und Umgebung, die längsten Anreisen hatten am Samstag frühere Melanchthonschüler, die heute in Oldenburg und Berlin ihr Zuhause haben. Am weitesten von der Heimat entfernt wohnt allerdings Meike Davies, geboren Koopmann, die heute im australischen Sydney lebt. »Durch Glück habe ich sie bei der Suche nach den Adressen Ehemaligen im vergangen Jahr ausfindig machen können, seitdem telefonieren wir regelmäßig. Aber um an unseren Treffen teilzunehmen, ist die Entfernung natürlich zu groß«, so Detlef Knüppel.

Zwischen einigen der ehemaligen Melanchthon-Absolventen ist der Kontakt seit dem vergangenen Jahr nach seinen Worten jedoch wieder enger geworden. Knüppel: »Manche von uns treffen sich alle vier bis sechs Wochen.«

Zu dem Klassentreffen am Samstag gekommen waren Monika Backhaus, geb. Sewing, Brigitte Scheuer, geb. Kombrink, Anna- Dorothea Gräfe, geb. Gräfe, Brigitte Dammann, geb. Bartels, Brigitte Venghaus, geb. Dammann, Christa Gross geb. Rodenbrügger, Elke Bothe geb. Rixe, Bernd Jentzsch, Klaus-Dieter Bopf, Horst Jerrentrup, Wolfgang Dehne, Klaus Horstmann, Bernd Lachmann, Klaus Baumotte und Detlef Knüppel.

Nachtrag zum Artikel - Detlef Knüppel
Natürlich habe ich für die Klassentreffen nicht alles allein organisiert, wir sind ein Team. Dafür möchte ich mich bei allen Schulfreundinnen und Schulfreunden bedanken. Ein besonderer Dank für die Mithilfe gebührt Brigitte Venghaus.

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Menschen in unserer Stadt
Detlef Knüppel - Rentner
Westfalen-Blatt vom 06.09.2012 - von Stefan Biestmann
Quellennachweis: Veröffentlichung vom Westfalen-Blatt, Bielefeld 
www.westfalen-blatt.de  genehmigt
Hinweis: Nachfolgender Text ist aus dem Artikel 1:1 übernommen worden. Es fehlt lediglich das Bild aus dem Artikel. Das Original vom Westfalen-Blatt liegt als pdf. Datei vor.
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Zu einer ostfriesischen Nordseeinsel hat Detlef Knüppel eine besondere Beziehung. Spiekeroog besuchte der 66-Jährige schon achtmal. »Es ist eine Insel mit dörflichem Charakter und besonderem Ambiente«, meint der Bielefelder.

Die Liebe zu dem Eiland begann schon in seiner Kindheit. Damals besuchte Knüppel die frühere Melanchthonschule, die ein Landschulheim auf Spiekeroog besaß. Und hier durften die Volksschüler jedes Jahr Ferien verbringen. »Es gab damals nicht so viele Eltern, die sich einen Urlaub für die Familie leisten konnten. Deshalb war ein Besuch auf der Insel für uns etwas ganz Besonderes«, erinnert sich Knüppel.

Auch nach seiner Schulzeit verschlug es den gebürtigen Heeper wieder nach Spiekeroog – während seiner Lehre zum Elektroinstallateur. Allerdings wechselte Knüppel später den Beruf und arbeitete im Büro und in der Vertriebsabteilung mehrerer Großhandelsfirmen.

Seine Verbindung zur Melanchthonschule und seine besondere Beziehung zu Spiekeroog blieben weiter bestehen. Natürlich war es Detlef Knüppel der die Initiative übernahm für das große Ehemaligentreffen der Melanchthonschüler im vergangenen Jahr. Sie feierten den 50. Jahrestag ihres Schulabschlusses. »Und natürlich haben wir da über die alten Zeiten auf Spiekeroog und über das Schullandheimgesprochen«, berichtet Knüppel. Die Einrichtung gehöre mittlerweile dem Ceciliengymnasium.

Knüppel fasste nicht nur den Entschluss, in jedem Jahr ein Ehemaligentreffen zu organisieren, sondern er rief auch eine Internetseite ins Leben. Unter »www.meine-schule.detlef-knueppel.de« lässt er alte Geschichte rund um die Melanchthonschule Revue passieren. »Ein früherer Klassenkamerad sagte mir: In unserem Alter darf man wieder kindisch sein und in alten Erinnerungen schwelgen«, sagt Knüppel und lächelt.

Sein letzter Spiekeroog-Besuch liegt mittlerweile 14 Jahre zurück. Gemeinsam mit seiner behinderten Schwester Annette (55), die der 66-Jährige pflegt, war er zuletzt häufig auf Wangerooge. »Aber natürlich zieht es mich bald wieder nach Spiekeroog.«
Stefan B i e s t m a n n

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Darüber könnte man ein Buch schreiben
Klassentreffen der ehemaligen Melanchthonschüler nach 60 Jahren
Westfalen-Blatt vom 06.06.2012
Quellennachweis: Veröffentlichung vom Westfalen-Blatt, Bielefeld 
www.westfalen-blatt.de  genehmigt
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Was aus Klassenfahrten wird!
Detlef Knüppel hat eine Internet-Plattform für Ehemalige eingerichtet
Spiekerooger Inselbote vom 14.04.2012 - von Hartmut Brings
Quellennachweis: Veröffentlichung vom Spiekerooger Inselboten, Spiekeroog
www.spiekerooger-inselbote.de
genehmigt.
Hinweis: Nachfolgender Text ist aus dem Artikel 1:1 übernommen worden. Es fehlen lediglich die Bilder aus dem Artikel. Das Original aus dem Spiekerooger Inselboten liegt als pdf. Datei vor.
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Spiekeroog ist jährlich das Ziel von mehreren tausend Schülern auf Klassenfahrt. In der Regel bleiben die Jungen und Mädchen Hartmut Bringseine Woche. Für manche ist das der Beginn einer „Urlauber-Karriere” auf der Grünen Insel, die in der Regel erst viele Jahre später fortgesetzt wird. Detlef Knüppel ist so ein Kind, das Spiekeroog das erste Mal während einer Klassenfahrt kennen gelernt hat. Auch der Bielefelder ist später wieder gekommen. Aber längst nicht alle haben so viel zu erzählen wie der 65-Jährige – und stellen die Erinnerungen ins Internet.

1956 kam Detlef Knüppel das erste Mal mit der Melanchthonschule auf die Insel. Das Schullandheim der früheren Bielefelder Volksschule im Westen der Insel heißt heute Walter- Requardt-Heim. Drei Wochen betrug damals die Aufenthaltsdauer. Klar, dass auf der Insel auch unterrichtet wurde. „Dr. Requardt hat die Themen aber ganz auf die Insel bezogen”,erinnert sich Knüppel. Bis 1960 kam er als Jugendlicher fünfmal ins Schullandheim. Im September 2011 wurde dann eine phantastische Idee geboren: Bei einem Klassentreffen entschied man sich, eine Internet-Plattform für Ehemalige zu schaffen. Und wer unter www. meineschule.detlef-knueppel.de guckt, stellt sofort fest: Herzstück der Seite sind die Klassenfahrten auf die Insel.

Und so stehen im Netz viele Anekdoten über die Bielefelder Klassenfahrten. Aber Detlef Knüppel hat noch weit mehr zu erzählen: Über den Süßigkeiten-Einkauf bei Martin Sanders, das Eis in der „Bunten Kuh” oder den ersten Kuss nachts in den Dünen. Bei seinem letzten Aufenthalt als Schüler hat der Bielefelder den Bau der Sommerkirche mitbekommen.

Und dann sind da noch die Erinnerungen an Meike. Die Klassenkameradin war die Nichte von Susanne Janssen und durfte ausnahmsweise auch im „Fallen Anker” übernachten. Nach der Schulzeit verlor man sich aus den Augen, bis Detlef Knüppel bei Spiekerooger Inselboteeinem Spiekeroog-Aufenthalt Jahrzehnte später mal wieder in der Pension vorbei ging und nach Meike fragte. Konstanze Buff-Carl (Knüppel: „Die Dame hat bei mir noch einen Blumenstrauß gut”) half weiter und vermittelte die Adresse von Meike in Australien. Heute weiß der frühere Melanchthonschüler:die Klassenkameradin hat 1972 einen Australier geheiratet. „Und zur Hochzeit sind sie extra nach Spiekeroog gefahren”, erzählt der 65-Jährige

Detlef Knüppel kam nach seiner Schulzeit schon 1962 wieder auf die Insel – der Lehrling blieb drei Wochen auf dem Zeltplatz. 1972 quartierte sich der Westfale fünf Wochen bei Anneliese Gerdes in der Inselbäckerei ein. Seine Vermieterin suchte er viele Jahre später noch mal auf, als er als Tagesgast nach Spiekeroog kam. Denn Detlef Knüppel ist heute Wangerooge-Stammgast. „Das hat mein Bruder uns mal so vermittelt“, sagt Knüppel fast schon entschuldigend.

Aber der Bielefelder weiß: viele Ex-Melanchthonschüler sind der Grünen Insel treu geblieben. So war in der Karwoche erst wieder eine kleine Gruppe von Bielefelderinnen, die vor Knüppel die Schullaufbahn beendet haben, zu Gast im Walter-Requardt-Heim. Und im Mai kommt aus Knüppels Klasse ein Freund aus Berlin nach Spiekeroog.

Detlef Knüppel hat bis vor kurzem als Elektroinstallateur gearbeitet. Jetzt ist er Rentner und hat mehr Zeit für sein Hobby: er ist eine Art Musikproduzent im Kleinstformat und nimmt für Hobby-Musiker Cds auf. Im vergangenen halben Jahr hat er sich aber wieder intensiv mit Spiekeroog beschäftigt, um seine Ehemaligen-Seite ins Netz zu stellen. Der Zuspruch auf die Seite ist enorm: Der Initiator ist selbst überrascht, wie viele frühere Mitschüler sich melden. Für den Austausch der Ehemaligen auch mit historischen Fotos ist eigens ein geschützter Bereich mit Benutzername und Kennwort eingerichtet. Und auch hier fällt auf: Spiekeroog spielt eine zentrale Rolle in den Erinnerungen der Schüler.

Detlef Knüppel kam zuletzt 2009 mit Spiekeroog in Kontakt: auf der Stammgastmesse in der Ravensberger Spinnerei von Hermann Delius war er zwar als Wangerooge-Urlauber eingeladen, besuchte aber auch den Spiekeroog-Stand. Im nächsten Jahr ist ein Spiekeroog-Besuch fest eingeplant – allein schon, um beim nächsten Klassentreffen in Bielefeld mitreden zu können.

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Erinnerungen an Spiekeroog
Melanchthonschule: Klassentreffen der ersten Nachkriegsgeneration
Westfalen-Blatt vom 01.06.2011
Quellennachweis: Veröffentlichung vom Westfalen-Blatt, Bielefeld 
www.westfalen-blatt.de  genehmigt
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Klassentreffen nach 50 Jahren
Westfalen-Blatt vom 15.04.2011
Quellennachweis: Veröffentlichung vom Westfalen Blatt, Bielefeld
www.westfalen-blatt.de genehmigt
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Melanchthonschüler wollen sich treffen
Neue Westfälische vom 12.04.2011
Quellennachweis: Veröffentlichung von der Neuen Westfälischen, Bielefeld 
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Internet hilft bei Kontaktaufnahme
Melanchthonschüler treffen sich 55 Jahre nach ihrem Abschluss
Westfalen-Blatt vom 25.09.2010
Quellennachweis: Veröffentlichung vom Westfalen-Blatt, Bielefeld 
www.westfalen-blatt.de  genehmigt

Gellershagen (cr). Das mehr als 20 Ehemalige der Melachthonschule sich am Samstag, 55 Jahre nach Ihrem Abschluss, wieder getroffen haben, verdanken sie dem World Wide Web. Durch eine Freunde-Suchmaschine im Internet hatten drei frühere Schulfreunde wieder Kontakt zueinander aufgenommen und das Treffen organisiert.

“Ich habe vor zwei Jahren das Computerprogramm Stayfriends entdeckt und mich dort angemeldet”, erzählt Gerhard Beste. Schließlich lag die Schulzeit der heute 70- und 71-Jährigen schon lange zurück, und das letzte Klassentreffen hatte zum 25- jährigen Abschlussjubiläum stattgefunden. Über das Internet hat Beste Kontakt zu seinen Klassenkameraden Klaus Dependahl und Karl-Heinz Dammann hergestellt. Zu dritt haben sie das Wiedersehen im Gasthof “Birkenhain” organisiert und konnten immerhin zwei Drittel des ehemals 30-köpfigen Jahrgangs dafür erwärmen.

An Details ihrer Schulzeit können sich die Ehemaligen noch gut erinnern: An die Klassenlehrer Exner und Requardt, der auch Schuldirektor war. An den Unterricht, der abwechselnd vormittags und nachmittags stattgefunden hat, da die Räume mit der Gutenbergschule geteilt wurden. Und an die Fahrten ins Schullandheim auf Spiekeroog. Dort haben die Melanchthonschüler 1954 auch den WM-Sieg der Deutschen erlebt und gefeiert. Nach dem Abschluss im Jahr 1955 hat es die jungen Menschen an Orte in ganz Deutschland verschlagen und einige sogar in die Schweiz, nach Holland oder Frankreich. Beste: “Jetzt wollen wir uns erst einmal wieder näher kennen lernen und gemütlich klönen”

Am Klassentreffen teilgenommen haben Erika Donath, Gisela Ebeler, Marianne Hölscher, Rosemarie König, Bärbel Meyer, Gisela Neumann, Ilse Ober, Renate Prott, Renate Schwesig ((alle mit Mädchenname aufgelistet), Gerd Beckmann, Gerd Beste, Willi Beune Manfred Blodau, Hartmut Bohde, Karl-Heinz Dammann, Klaus Dependahl, Siegfried Jentzsch, Hans Lindner, Dieter Radewagen und Gerd Junker.
Das Foto ist in der Fotogalerie größer abgebildet.

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Lehrer sollen erziehen, nicht schlagen
Ehemalige Schüler der Melanchthonschule treffen sich nach 58 Jahren
Westfalen-Blatt vom 01.06.2010
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Melanchthonschüler denken gern an Spiekeroog
Westfalen-Blatt vom 26.05.2008
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Melanchthonschüler treffen sich wieder
Westfalen-Blatt vom 20.05.2008
Quellennachweis: Veröffentlichung vom Westfalen-Blatt, Bielefeld 
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Schwärmen von alten, gemeinsamen Zeiten
Westfalen-Blatt vom 01.06.2006
Quellennachweis: Veröffentlichung vom Westfalen-Blatt, Bielefeld 
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Ehemalige Schüler, bitte anmelden!
Westfalen-Blatt vom 11.05.2006
Quellennachweis: Veröffentlichung vom Westfalen-Blatt, Bielefeld 
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Endlich ein herzliches Wiedersehen
Melanchthonschüler trafen sich in der Schlachthofgaststätte
Westfalen-Blatt vom 14.03.2005
Quellennachweis: Veröffentlichung vom Westfalen-Blatt, Bielefeld 
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Feier nach 60 Jahren Schulabschluss
Neue Westfälische vom 03.03.2005
Quellennachweis: Veröffentlichung von der Neuen Westfälischen, Bielefeld 
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Vor 50 Jahren Bundespräsident vorgesungen
Ehemalige Schüler der Melanchthonschule trafen sich im Fichtenhof
Westfalen-Blatt vom 10.03.2003
Quellennachweis: Veröffentlichung vom Westfalen-Blatt, Bielefeld 
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Als Pennäler Pausenbrote verteilten
Klassentreffen ehemaliger Melanchthon-Schüler
Neue Westfälische vom 12.11.2004
Quellennachweis: Veröffentlichung von der Neuen Westfälischen, Bielefeld 
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Großes “Hallo” nach 50 Jahren
37 ehemalige Melanchthonschüler hatten sich viel zu erzählen
Neue Westfälische vom 12.03.2003
Quellennachweis: Veröffentlichung von der Neuen Westfälischen, Bielefeld 
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Melanchthonschüler gesucht
Neue Westfälische vom 21.02.2003
Quellennachweis: Veröffentlichung von der Neuen Westfälischen, Bielefeld 
www.nw-news.de   genehmigt
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Klassentreffen der Melanchthon-Schüler
Westfalen-Blatt vom 12.02.2003
Quellennachweis: Veröffentlichung vom Westfalen-Blatt, Bielefeld 
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Einmalige Reise in die Vergangenheit
Ehemalige Schüler besuchten nach 50 Jahren wieder das Landschulheim auf Spiekeroog
Westfalen-Blatt vom 18.05.1999
Quellennachweis: Veröffentlichung vom Westfalen-Blatt, Bielefeld 
www.westfalen-blatt.de  genehmigt
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Nach 47 Jahren an die Nordsee
Ehemalige Schüler besuchen “ihr” Landheim
Neue Westfälische vom 09.03.1999
Quellennachweis: Veröffentlichung von der Neuen Westfälischen, Bielefeld 
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Als Kinder gesungen für das Schullandheim
Erinnerungsreise nach Spiekeroog
Westfalen-Blatt vom 6./7.03.1999 von Sabine Schulze
Quellennachweis: Veröffentlichung vom Westfalen-Blatt, Bielefeld 
www.westfalen-blatt.de  genehmigt

Text zum Bild: Drei bis vier Mütter reisten auch immer mit auf die Insel. In diesem Fall waren es (von links) Frau Horst, Frau Wendt, die Köchin des Schullandheimes, Frau Wiemer und Frau Nievelstein, beim Fototermin von Schülerinnen beobachtet.

Bielefeld (WB). Zweimal im Jahr waren Ursula Teutriene und Marianne Bastian als Mädchen mit einer beglaubigten Sammelliste unterwegs, erbaten bei Eltern, Verwandten, Nachbarn und Freunden einen kleinen Obulus für “ihr” Schullandheim. Und mit Eifer haben die beiden, heute 60 und 61 Jahre alt, im Chor der damaligen Melanchthonschule mitgesungen - häufig auch für einen guten Zweck, für das Schullandheim auf Spiekeroog.

49 Jahre ist es her, dass das Schullandheim der Melanchthonschule, einer evangelischen Bekenntnisschule, die im Gebäude der Gutenbergschule untergebracht war, eröffnet wurde. Zweimal war Ursula Teutriene (geborene Schaknies) dort, einmal verlebte Marianne Bastian (geborene Lambertz) auf der Nordseeinsel glückliche Wochen. Jetzt wollen sie die Erlebnisse von damals aufleben lassen: Vom 27. März bis zum 2. April fahren auf Initiative der beiden 19 “Ehemalige” der Melanchthonschule , Absolventen der Jahrgänge 1952/53, nach Spiekeroog. Und Ehrensache, dass sie in “ihrem” alten Schullandheim , für das sie so viel getan haben, übernachten. Auch die Mehrbettzimmer können sie als gestandene Damen nicht abschrecken.

zu 2 beb Text zum Bild: Lehrer und Eltern fassten mit an. Hier steht (ganz rechts) Werner Schoepke, damaliger Klassenlehrer von Ursula Teutriene und Marianne Bastian auf der Leiter.

Lehrer und Eltern faßten selbst an

Die Gründung des Schullandheimes ist dem damaligen Rektor Dr. Walter Requardt zu verdanken. Er wünschte, dass die Nachkriegskinder mehr Licht im Leben hätten und an die frische Luft kämen. Er erwarb daher auf Spiekeroog ein 7000 Quadratmeter großes Grundstück, wo ein Erholungsheim für  zunächst nur die Schüler der Melanchthonschule errichtet wurde. Eine Holzbaracke diente als Domizil, mit Hilfe der Eltern, Lehrer und Schüler wurde sie hergerichtet. “Die Betten wurden im Keller der Schule gestrichen und dann zur Insel gebracht”, erinnern sich Ursula Teutriene und Marianne Bastian. Und zur feierlichen Eröffnung am 21. Juli 1950 textete Schulleiter Requradt eigens das “Spiekeroog-Lied”.

46 Kinder reisten als erste in Begleitung ihrer Lehrer gen Norden, verabschiedet vom damaligen Stadtschulrat Becherer. Auch so manche Träne wurde von Ilse, Hilde und Waltraud damals vergossen, während die Jungen sich den Abschiedsschmerz verkniffen. “Wenn wir für drei Wochen auf die Insel fuhren, hatten wir immer Lebensmittel dabei”, erzählen Ursula Teutriene und Marianne Bastian. Der Bus - “Bielefelder Wanderfalke”, wirft Ursula Teutriene ein, “fuhr mit Hänger”. Darin waren Obst, Gemüse und Kartoffeln; die Butter wurde erst in Haldem zugeladen.

Mit dabei waren neben den Klassenlehrern auch stets drei bis vier Mütter, die die Köchin des Heimes und die Lehrer unterstützten. Sie waren unter anderem auch für das Kochen der Sanddorn-Marmelade zuständig - nachdem die Kinder die Früchte gesammelt hatten. Es gab Kutterfahrten mit Krabbenpuhlen, ein Ausflug nach Norderney - lachend: “Da waren doch viele seekrank” - und nächtliche Ausflüge an den Strand, die nicht immer offiziell waren. Unterricht fand übrigens auch statt, ebenso die Chorproben. Die Kinder sollten schließlich nicht ins Hintertreffen geraten.

Schlafanzüge zugenäht

Insgesamt, lachen die beiden Initiatorinnen der Erinnerungs-Reise, waren die Mädchen vielleicht doch frecher als die Jungens. “Wir haben ihnen Holzstücke in die Betten gelegt”, erzählt Marianne Bastian verschmitzt. Und Ursula Teutriene erinnert sich mit sichtlichem Vergnügen daran, dass sie den Jungen einmal die Schlafanzüge zugenäht hat. “Dafür haben die beim Kartoffelschälen fürchterlich gespritzt. Sie haben die Kartoffeln immer von ganz oben in die Eimer geworfen, so dass wir hinterher immer ganz naß waren”. Gemüse putzen und schnippeln, das wissen die beiden jetzt schon, kommt auch Ende des Monats auf die Spiekeroog- Reisenden zu.

Text zum Bild: Blättern und Schwelgen in Erinnerungen: Marianne Bastian (li) und Ursula Teutriene. Sie haben vor 49 Jahren für die Einrichtung des Schullandheims gesammelt. Vom 27. März bis zum 2. April fahren auf Initiative der beiden 19 “Ehemalige” der Melanchthoschule, Absolventen der Jahrgänge 1952/53, nach Spiekeroog.

Foto: Büscher

 

 



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Schullandheim mit aufgebaut 
Neue Westfälische vom 02.09.1998
Quellennachweis: Veröffentlichung von der Neuen Westfälischen, Bielefeld 
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Melanchthonschüler feierten Wiedersehen nach 45 Jahren
Westfalen-Blatt vom 26.08.1998
Quellennachweis: Veröffentlichung vom Westfalen-Blatt, Bielefeld 
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Wenn sich 45 Jahre nach der Schulentlassung noch mehr als 40 der ehemals 90 Schüler zu einem Klassentreffen zusammenfinden, dann müssen die Erinnerungen an die Zeit an der Melanchthonschule sehr schön sein. Ursula Teutriene und Marianne Bastian scheuten allerdings auch weder Mühe noch Telefonkosten, um den Kontakt zu den alten Pennälern wiederherzustellen. Gut gefüllt war der Saal im Schlachthof, für die Anreise hatten die früheren Melanchthon-Schüler weite Wege in Kauf genommen: Aus Kempten im Allgäu, aus Regensburg kamen sie nach Bielefeld, um ihre Schulkameraden wiederzusehen.

Die Lehrer der Abgangsklasse 1953, Dr. Walter Requardt und Werner Schoepke, sind bereits verstorben. Für sie legten die ehemaligen Schüler eine Gedenkminute ein. Der Jahrgang sammelte seinerzeit bei Eltern und Freunden Geld für ein Schullandheim, das dann auch auf der Insel Spiekeroog erbaut wurde. Alle Ehemaligen konnten jedoch noch nicht ausfindig gemacht werden, daher sucht Organisatorin Ursula Teutriene noch immer nach einzelnen Schulkameraden. Sie können sich unter Tel. 873585 melden. - nik

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Melanchthonschule: Ehemalige gesucht
Neue Westfälische vom 02.07.1998
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Sand kam per Post von der Insel
Schullandheim wurde in dreieinhalb Jahren bis ins Detail nachgebaut
Westfalen-Blatt vom 04.04.1994
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Schullandheim mit 16900 Tagesgästen
Für 1992 schon wieder ausgebucht
Neue Westfälische vom 21.02.1992
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Das Schullandheim des Ceciliengymnasiums Bielefeld
Neue Westfälische vom 19.03.1991
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Spiekeroog war fest in Bielefelder Hand - Westfalen-Blatt vom 04.09.1990
40 Jahre Schullandheim - Schüler gestalteten Festakt
Quellennachweis: Veröffentlichung vom Westfalen-Blatt, Bielefeld 
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Bild zum BerichtText zum Bild: Festakt auf Spiekeroog: v.l. Charlotte Requardt, Oberbürgermeister Eberhard David, Walter Requardt, Bürgermeister Hans Wiethorn (Spiekeroog)
Foto: WB

Bielefeld/Spiekeroog (WB) Die Vorhut war schon seit Donnerstag dort, probte eifrig für Konzert beziehungsweise Festakt und bereitete die Theater-Aufführung vor. Samstag gab es dann keinen Zweifel mehr: die Bielefelder hatten Spiekeroog fest im Griff. Allein 250 Gäste kamen für einen Tag mit der Sonderfähre vom Festland herüber, um das 40jährige Bestehen der Schullandheims ”Walter-Requardt-Heim” zu begehen. Inselbewohnern und Feriengästen war Gelegenheit gegeben, an diesem Ereignis teilzuhaben.

Werner Twelkemeyer, Vorsitzender des Trägervereins, war über Resonanz und Ablauf des Festtages sehr zufrieden. Auch die Beachtung, die Bürgermeister Hans Wiethorn (Gemeinde Spiekeroog) und Oberbürgermeister  Eberhard David (Stadt Bielefeld) diesem Jubiläum zuteil werden ließen, gibt dem Verein und seinen ehrenamtlich arbeitenden Mitgliedern Auftrieb für die Zukunft. Den engagierten Pädagogen des Cecilien Gymnasiums galt das Lob der Mitglieder aus dem Braker Raum, deren Hauptschule ehemals dieses Schullandheim geschaffen hatte.

Die Mischung aus Schülerdarbietungen ((die Theatergruppe bot Tennesee Williams “Glasmenagerie”, Orchester, Jugendchor und Bläserkreis glänzten mit klassischen und modernen Stücken, offiziellem Teil und dem Festvortrag von Professor Dr. Rainer Dollase über “Ganzheitliche Erziehung in den 90er Jahren” wurde verschiedenen Ansprüchen gerecht und fand viel Beifall.

Die Mittags- und Nachmittagspause bot den Gästen zudem die Gelegenheit, auch die Umgebung der Einrichtung hinter den Dünen zu erkunden.

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Baracke aus Brackwede war Ursprung des Requardtheims
Neue Westfälische vom 04.09.1990
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Nach 40 Jahren erkannten sich Mitschüler alle wieder
30 Ehemalige fehlten allerdings beim Klassentreffen
Westfalen-Blatt vom 03.01.1990
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Auf Suche nach den Schülern
Westfalen-Blatt vom 30.05.1989
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Die Schullandheimbewegung erhielt neuen Auftrieb
Den Bielefelder seit Jahrzehnten gut bekannt
Westfalen-Blatt vom 22.09.1983
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Schullandheimverein Brake gibt sein Haus auf Spiekeroog nicht auf
Klassenfahrten werden kürzer / Belegungsplan für 1983 “steht”
Neue Westfälische vom 16.11.1982
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Aus einer Baracke wurde in 25 Jahren ein stattliches Heim
Jubiläumsfeierstunde im Walter-Requardt-Heim auf Spiekeroog
Neue Westfälische vom 14.06.1975
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Paradies für Bielefelder Kinder feierte Jubiläum auf Spiekeroog
Gute Worte und viele Geschenke zum 25jährigen Bestehen

Neue Westfälische vom 19.04.1975
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Schullandheim erhielt den Namen seines Gründes
Neue Westfälische vom 24.05.1972
Dr. Walter Requardt zum Ehrenvorsitzenden ernannt
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40 Jahre im Schuldienst
Verdiente Pädagogen der Melanchthonschule
Westfalen-Blatt vom 29.09.1962
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Vierzig Jahre im Schuldienst
Feierstunde in der Melanchthonschule
Westfälische Zeitung vom 29.09.1962
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40 Jahre im Schuldienst
Dank für verdiente Erzieher der Melanchthonschule
Freie Presse vom 29.09.1962
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Melanchthon-Stiftung in Bielefeld
150 Freistellen für künftige Schulpfortaschüler
Westfälische Zeitung vom 15.02.1961
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Melanchthon-Stiftung für Schulpforta-Schüler
In Bielefeld gegründet - Zunächstb 150 Freistellen
Westfalen-Blatt vom 15.02.1961
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Im Landheim der Melanchthonschule auf Spiekeroog
Eltern besichtigen den Erweiterungsbau - Von der Schönheit des Heims waren alle beeindruckt
Westfalen-Blatt von ca.1959
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Zweite Heimat an der Nordsee
Bielefelder Schuljugend auf Spiekeroog - Gute Beziehung zur “Inselprominenz”
Westfälische - Zeitung vom 03.06.1955
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Was der Strohsack knisterte
Der Traum des Soldaten Requardt; ein tipptoppes Landschulheim an der Nordsee
Westfalen-Blatt vom 03.06.1955
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Schulneubau ist unaufschiebbar
Eltern der Melanchthonschule forder ihr Recht
Westfalen-Blatt vom 27.11.1954
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Melanchthonschule fordert eigenes Gebäude
Eltern: Schädigungen der Kinder durch den Schichtunterricht müssen endlich aufhören
Freie Presse vom 27.11.1954
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Konzert der Melanchthonschüler
Geistliche Abendmusik in der Johanniskirche
Westfälische Zeitung vom 13.11.1951
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”Spiekeroog” schloß die Pforten
Die Schüler der Melanchthonschule genossen Ferienstunden an der See
Westfälische Zeitung vom 30.10.1951
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Wir wollen alle nach Spiekeroog
Eltern- und Schülerabend der Melanchthonschule
Westfalen-Blatt vom 16.02.1951
Quellennachweis: Veröffentlichung vom Westfalen-Blatt, Bielefeld 
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Während über der Nordseeinsel Spiekeroog die letzten Winterstürme brausen, rüstet die Melanchthonschule bereits zur neuen Feriensaison. Diese erfreuliche Tatsache (für Kinder und Eltern) konnte Rektor Requardt seinem Vortrag in der Aula der Schule voranstellen, ehe er ausführlich auf die Schwierigkeiten einging, die der Bau des Schullandheims auf Spiekeroog verursacht hatte und die nun - zum Großteil wenigstens - behoben sind. Er dankte allen Helfern (Eltern. Lehrerkollegium und Spendern für die tatkräftige Mitarbeit, betonte aber, dass man noch nicht am Ende sei. sondern die Vergrößerung des Schullandheimes in diesem Jahre unbedingt vorgenommen werden müsse.

In der vergangenen Saison besuchten über 250 Kinder die Insel Spiekeroog. Für Jeweils drei Wochen kamen sie aus dem Großstadttrubel heraus. atmeten die reine, klare Luft der grünen Insel, wohnten einfach und sauber im schuleigenen Heim und hatten auch nach ihrer Rückkehr noch einen “Bärenhunger" (wie die Mütter bestätigten).

Das Leben und Treiben dleses  Feriensommers  wurde auf der Leinwand sichtbar. 170 Diapositive - von der Firma Hergeröder gefertigt und der Schule überlassen — spiegelten wider, was Lehrerinnen und Lehrer. Schüler und Schülerinnen erlebt hatten.

„In diesem Jahr wollen wir alle nach Spiekeroog". krähte am Schluss des Abends ein achtjähriger Junge. Seine Mutter nickte. Der Berichterstatter aber war ein wenig neidisch.

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Melanchthonschüler singen
Bachfeier in der Johanniskirche
Westfälische Zeitung von 04.11.1950
Quellennachweis: Veröffentlichung von der Neuen Westfälischen, Bielefeld 
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Zu den schönsten Erfolgen des Bach-Jahres dürfen wir die Tatsache feststellen, dass auch der heutigen Schuljugend das reiche Erbe des Thomaskantors nahegebracht wurde. Nahegebracht nicht nur im rein didaktischen Vermitteln irgendeines Wissens und vielleicht auch Könnens, sondern auch von der verinnerlichten Empflndungswelt aus. die im soli deo gloria ihren Ursprung hat.

Das kam zum vollen Ausdruck in der Bach-Feier der Melanchthonschule. die am Sonntagabend in der   Johanniskirche der zwei Tage zuvor in der Aula der Schule veranstalteten   Feststunde folgte und von Schülern. Lehrern und Eltern der Schule ausgeführt wurde. Waren dort schon im  Rahmen einer Schule  Leistungen von  hohem  Niveau zu Gehör gebracht worden, von denen die szenisch aufgeführte Bauernkantate besonders erwähnt werden soll, so trat hier der  durch  alle Schulklassen geschulte Chor der Schule in einer Weise hervor, wie wir sie im Hinblick auf einen Schulchor nur wenig anzutreffen vermeinen. Unter der Leitung von Frl. Zumsande brachten  die  beseelten reinen Kinderstimmen schwierige   drei-und vierstimmige Sätze Bachs, die von Tod und Passlon, Ostern und Auferstehung, Pfingsten, Lob und Dank kündeten, zu Gehör. Locker und rein, voll und innig, klar in der Aussprache sangen die Schulkinder, in schönster Hingabe den Intentionen ihrer Chorleiterin folgend, wobei das Lied “Den Tod niemand zwingen kunnt" (aus der Osterfest-Kantate) mit Orgelbegleitung besonders herausgestellt werden soll.

Erstmalig  sang   auch   der Gemischte Chor der Schule. in dem sich Schüler und Schülerinnen, Lehrer und Väter zusammengetan haben, einige Choral-Sätze. um damit zugleich die Zusammenarbeit von Schule und Elternhaus in die Tat umzusetzen. Eine wahrhaft schöne Bach-Gemeinde im Dienste am Werk des großen Meisten!

An der Orgel saß der Leiter der Melanchthonschule, Rektor Requardt, der mit einigen Orgelsoli (Präludien und Fugen) und auch Geigensoli das Programm, das in schönster Weise zusammengestellt war, bereicherte.

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Die ersten fuhren nach Spiekeroog  
Froher Abschied an der Melanchthonschule — Einweihung des Inselschulheims
Westfälische - Zeitung vom 22.07.1950
Quellennachweis: Veröffentlichung von der Neuen Westfälischen, Bielefeld 
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Erst vor weinlgen Monaten hatte sich der Vorstand des „Landheims  Melanchthonschule” für die verhältnismäßig kleine, aber auch sehr ruhige Insel entschlossen und gleich darauf schon, am 21. Mai zum ersten Male, begannen zahllose LKWs mit Baumaterial heraufzurollen. Seitdem haben ständig sechs- bis acht Kräfte fieberhaft an der Fertigstellung des Heims gearbeitet (Entwurf: Architekt Heidemann).

Aber auch hier war man nicht müßig. Manche Nachtstunde hat dem Rektor der Schule, Walter Requardt, dle vorbereitende Organisation  gekostet Als wir ihn am Vorabend der Abreise noch interviewen wollten, fanden wir Ihn nicht zu Hause, sondern noch im Gedränge der Pack- und Räumarbeit in der Schule — „und es wurde 2 Uhr" erfahren wir am Abfahrtsmorgen.

Es war geschafft. Am Freitagmorgen um 6 Uhr fanden sie sich alle vor der Melanchthonschule ein, 46 reisefiebrige Mädchen und Jungen, Stadtschulrat Becherer. Lehrer und Eltern und auch schon die ersten Strahlen der Julisonne: die einen zur dreiwöchigen Ferienfahrt an die Nordsee, die anderen zum Abschied, die dritten zur Begleitung und Aufmunterung. Oh Ja, das war hier und da nötig; denn siehe da, trotz der beneidenswerten Aussichten kollerten über Ilses, Waltrauds und nun auch Inges Backen einige Abschiedstranen. Die Jungen waren mutiger. erzählten mit geschwellter Brust ihre zukünftigen Heldentaten beim Baden in der See, am Strand und in den Dünen, kalkulierten, wie sie ihr Taschengeld am schnellsten ausgeben könnten und begannen bereits, aus den Vorräten ihrer festgestopften Taschen, Pakete, Rucksäcke und Brotbeutel zu schmausen.

Unterdessen wurden In den geräumigen Anhänger noch eifrig Säcke und Kisten mit allerlei Frischgemüse, Kartoffeln und anderen Lebensmitteln verstaut. Muss man sich an der See schon wieder selbst verpflegen? Keineswegs. Im allgemeinen wird das Helm vom Inseldorf versorgt. Aber solche Spenden von Bielefelder Freunden der Schule sind ein sehr willkommener Kostenzuschuss.

Noch ein letzter Sangesgruss der scheidenden Kinder. Die Tränen sind versiegt, alle Sinne auf „Inselfrieden. Meeresweite" gerichtet, wie es im neuen Splekeroog-Lied der Schule (Text: Walter Requardt, Vertonung: Günter Ernst Pook) verlockend heißt. Mit gemischten Gefühlen stehen die Zuhörer: freudig, stolz und ein wenig wehmütig. Unter ihnen der Vertreter der Regierung, Oberregierungsrat Schulz, Dr. Valentin vom Gesundheitsamt, Pfarrer Hammerschmidt, Vertreter des Elternbeirats und des Vorstands des Vereins “Landschulhelm Melanchthonschule", die zur feierlichen Einweihung, die für den Nachmittag vorgesehen ist, mitfahren. Der Oberbürgermeister bedauerte — und das ist wohl glaubhaft — nicht mitfahren zu können.

6 Uhr 15, alles  abfahrbereit.  “Gute Erholung! Seid brav! Bleib gesund!" Die “Bielefelder Wanderfalken" brausen nach Norden. ”Drei Wochen Ruhe!", trösten sich  die zurückbleibenden Eltern.

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Melanchthonschule rüstet zur Inselsaison
Erinnerungen an das Kinderland auf Spiekeroog - 170 Diapositive
Freie Presse vom 25.03.1950
Quellennachweis: Veröffentlichung von der Neuen Westfälischen, Bielefeld 
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Erarbeitetes und Erlebtes wachzurufen und den Landschulgedanken zu vertiefen waren Sinn und Ziel des von der Melanchthonschule veranstalteten Eltern- und Schülerabends. Rektor Requardt gab einen ausführlichen Bericht über das im vergangenen Jahr geschaffene Schullandheim auf der Nordseeinsel Spiekeroog. Er würdigte die Mithilfe der Eltern und Schüler, dankte Lehrerkollegium und allen Spendern für die rege Unterstützung.

Viele Schwierigkeiten waren bis zur Vollendung des Heimes zu überwinden. Der Erfolg wog jedoch alle Mühe auf. 250 Schülerinnen und Schüler der Melanchthonschule konnten bereits im letzten Sommer für jeweils drei Wochen auf Spiekeroog weilen. Wie sie ihre Tage in Dünensand und am Meer verbrachten, zeigten in der Elternversammlung die auf eine Leinwand projizierten Fotos. 170 Diapositive hatte die Fa. Hergeröder für diesen Zweck gefertigt und der Schule freundlicherweise überlassen. Sie spiegelten noch einmal all das wider, was die Mädel und Jungen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern im Kinderland auf Spiekeroog erlebten.

Schon jetzt rüstet die Schule wieder auf die neue Inselsaison. Das Heim soll vergrößert werden, damit die Zahl der nach Spiekeroog reisenden Kinder vermehrt wird. Denn schließlich wollen doch alle mit.....!

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Neues Schülerheim auf Spiekeroog
Melanchthonschüler werden ihre Ferien an der See verbringen
Westfälische Zeitung vom 24.03.1950
Quellennachweis: Veröffentlichung von der Neuen Westfälischen, Bielefeld 
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Die Eltern der Melanchthonschüler waren am Mittwochabend in die Aula der Gutenbergschule geladen wordon. Nach einigen Liedervorträgen des Schulchors begrüßte Rektor Requardt die zahlreichen Gäste.

Diese Zusammenkunft war gleichzeitig Jahreshauptversammlung des Vereins „Landheim der Melanchthonschule e. V.". Der Verein will ein Schülerheim schaffen, in dem sich die Schüler während ihrer Ferien erholen können. Schon im vergangenen Jahr wurde auf der Insel Wangerooge ein geeignetes Haus ausfindig gemacht. In diesem Jahr steht das Heim jedoch nicht zur Verfügung, da es in ein Hotel umgebaut wird.

Inzwischen hat der Verein auf der Nachbarinsel Spiekeroog ein Grundstück und eine größere Baracke erworben, die zu einem festen Haus umgebaut werden soll. Im nächsten Monat wird mit den Arbeiten begonnen. Das Haus soll unterkellert und mit einem massiven Anbau versehen werden. Bereits im Juni dürfte es als Schülerheim zu verwenden sein.

Der Vorsitzende des Vereins, Rektor Requardt und der gesamte Vorstand wurden einstimmig wiedergewählt. Einige Vereinssatzungen werden abgeändert. Ein Llchtbildervortrag über das Schülerheim Wangerooge gab Einblick !n das Ferienleben der Schulkinder. Anschließend standen schulische Fragen zur Diskussion.

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